Der Koch

Ich glaube, ich muss Gordon Ramsay nicht wirklich vorstellen. Der britische Koch, der ursprünglich eigentlich Profifußballer werden wollte, ist in der Gastronomieszene bekannt wie ein bunter Hund. Neben seinen Restaurants und Pubs ist er in einer Vielzahl an Kochsendungen zu sehen. In Deutschland wurde er vor allem bekannt durch seine TV-Kochshow „In Teufels Küche“. Charakterisierend für ihn ist sicherlich auch seine ausfallende Art („fuck“). Deshalb wohl auch die namensgebende Sendung „the f-word“.

Nun mag man von seiner Art halten was man will, aber eines ist nicht zu verleugnen: Er ist ein Meister seines Fachs, was sich auch in seinen Auszeichnungen wiederspiegelt. Seine vorübergehend über 30(!) Restaurants/ Beteiligungen waren zeitweise mit über 12 Michelin Sternen ausgezeichnet. Das Restaurant Gordon Ramsay in London ist sogar mit drei Michelin Sternen ausgezeichnet.

Das Buch

Natürlich ist Ramsay auch in der Literatur vertreten und hat eine Vielzahl an Kochbüchern veröffentlicht. Eines meiner ersten Kochbücher war eben auch „Meine ultimative Kochschule“. Hier der Link zu AMAZON
Ein schönes Kochbuch, aus dem ich schon einiges gekocht habe. Auf dem Boden gebliebene Rezepte, meist mit einem kleinen Twist (Stichwort Ricotta im Pfannenkuchenteig).

Schließlich bin ich dann auch auf sein Buch „Drei-Sterne-Küche“ Hier der Link zu AMAZON
aufmerksam geworden. Dieses beinhaltet 50 Original-Rezepte aus seiner Küche, adaptiert für die Privatküche. Ich erspare euch eine komplette Rezension des Buchs, dies können andere sicherlich besser. Nur so viel: Das Buch gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil zeigt Aufnahmen aus der Küche und die Gerichte selbst, teilweise versehen mit Anekdoten. Der zweite Teil beschäftigt sich mit den Rezepten zu den zuvor gezeigten Gerichten. Die Fotos wurden dabei wunderbar ansprechend von Quentin Bacon umgesetzt.

Ich musste natürlich gleich ein paar Rezepte daraus ausprobieren, die auch mehr oder weniger gut gelungen sind. Die Rezepte bestehen aus eher wenigen Zutaten und einer überschaubaren Anzahl an Unterrezepten und Schritten, (ganz im Gegenteil zu Daniel Humms Buch „Eleven Madison Park“ – aber das ist eine andere Geschichte ;)), die jedoch einiges an Geschick, Können und Zeit erfordern.

Das Projekt

Feuer und Flamme für die neue Herausforderung und inspiriert durch andere Food-Blogger, die sich tapfer durch eindrucksvolle Kochbücher gekämpft haben (Beispielsweise Allen Hemberger und das „Alinea-Kochbuch“), habe ich mir also vorgenommen, das komplette Buch mit seinen 50 Rezepten „durchzukochen“. Um dabei zu etwas lernen, sich weiter zu entwickeln und natürlich auch um ein wenig zu unterhalten und dabei vielleicht den ein oder anderen hilfreichen Tipp zu geben. Leider war ich bisher noch nicht in einem seiner Restaurants essen, aber vielleicht kann ich mich mit den Rezepten zumindest dem Erlebnis schon einmal annähern. 🙂

Aus Rücksichtnahme auf den Autor (und auf das Urheberrecht 😉  ) werde ich keine Rezeptangaben posten. Wenn natürlich ein Rezept nicht funktioniert und ich eine Alternative finde, werde ich diese gerne mit euch teilen. Das Buch ist mittlerweile für unter 30 Euro zu erhalten – ein echtes Schnäppchen. Und sei es nur, um die Bilder zu bewundern!

Das erste Rezept

Ich werde das Buch nicht chronologisch durchkochen, sondern wild durcheinander. Je nach Saison und Lust. Starten werde ich mich einem Himbeerkompott mit einer Estragoncreme.



Zu den Rezepten